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Status: phexgefällig umgangen
»Von den Füchsen: Selten bekommt der Reisende einen Fuchs zu Gesicht, denn das feige Pack schlägt nur bei Nacht zu. Da fallen sie über das Vieh von Bauern her — meist reißen sie Hühner und Gänse, manchmal aber auch größere Stalltiere. Besonders die gelben Füchse sind eine Plage. Auffällig an den gerade einmal einen Schritt langen Tieren sind die spitze Form des Kopfes und der buschige Schwanz, den sich die Jäger gern als Glücksbringer an Waffen oder Mützen hängen, manchmal gar vor die Haustüre. Indes kommt solches nicht oft vor, denn der Fuchs ist verschlagen und schlau und nimmt schnell Witterung auf. Beliebt ist die Jagd trotz alledem, bringt doch das hübsche Fell der roten und blauen Füchse einen hohen Ertrag. Den struppigen Steppenfuchs hingegen jagen nur Bauern, wenn sie's leid werden, dass der Räuber ihnen die fettgemästeten Tiere wegschlägt. Vorsicht aber ist beim Jagen allemal geboten, denn einem Fuchs soll man nicht nachstellen und darf ihn nur erschlagen, wenn er im Kampf bezwungen wurde. Jene nämlich, welche verstohlen das Weite suchen, sind dem Phexe heilige Tiere.« —Hesindiane Westfar, Kleine Kunde von den Wilden Thieren, Elenvina, 926 BF
Füchse machen sich in der Regel nur an unterlegene Beutetiere heran, meistens solche, die sich bei irgendeiner Gelegenheit verletzt haben. Die ausgesprochenen Einzelgänger sind für eine Gruppe von Menschen normalerweise nicht gefährlich. Es kann aber vorkommen, dass ein einzelner Mensch von einem Fuchs angegriffen wird, wenn er zu nahe an den Bau des Tieres herangeht. Die größte Gefahr für Menschen geht jedoch von tollwütigen Füchsen aus. Während die Tiere ansonsten nur nachts bis in zivilisierte Gegenden vordringen, um dort Geflügel zu reißen, kommen tollwütige Füchse auch bei Tage vor allem in abgelegene Weiler und greifen alles an, was ihnen zu nahe kommt. Füchse sind äußerst geschickte Kämpfer, und sie bestehen im Kampf durch Wendigkeit und Schnelligkeit. Tollwütige Füchse verzichten sogar ganz auf die Verteidigung und beißen wild und ungestüm um sich. Sie kämpfen bis zu ihrem Tode — ein gesundes Tier hingegen flieht, wenn es keine Chance sieht, den Kampf für sich zu entscheiden.
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