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Sep 05
Sonntag

“Those who dream by day are cognizant of many things that escape those who dream only at night.”

- EDGAR ALLAN POE

Willkommen im Escape Pod.
Einsteigen, anschnallen und festhalten!

Kriegsbeute PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal

1. Peraine im Jahre 1864 der Unabhängigkeit

Angor trifft alte Freunde (und Feinde) und wird Jasper geheißen. Die restlichen Gefährten bleiben verdächtig stumm.

Das Dorf Liegenstedt und Umland ist verwüstet vom gnadenlosen Fortschreiten der Andergaster Armee. Ein Freiherr sorgt sich um das Überleben seiner Bauern.

Jasper hat viel zu erklären. Der Andergaster Tross ist nicht fern, und stellt Jasper vor keine, Angor dagegen vor eine schwierige Entscheidung. Bogumil spuckt aus, Grimmrix will einen freien Rücken und Thalian hilft Pläne schmieden. Argaquell ist nicht fern. Wieviel Leid und Entbehrung geht vor in diesem einstmals von den Gefährten so verhasstem Land?

Mit viel Mummenschanz und Phexens Gunst wird ein Trosswagen für die hungernden Nostrier erhandelt. Die Kundschafter Prämie setzt dem Karren die Krone auf.

Kaum ein Zufall am ersten Tage im Mond der Gütigen, oder etwa doch?

 
Thallians Depeschen aus Dere PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Thalians Depeschen aus Dere

Eine Reisebericht des Studiosus Thallian betreffend der Ereignisse in und um Hoheneych im Winter des Jahres 1864 der Unabhängigkeit.

 Download Thalians Dere Depesche I
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Dateiautor:Thalian

 
Fuchs PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Bestiarium


Status: phexgefällig umgangen

»Von den Füchsen: Selten bekommt der Reisende einen Fuchs zu Gesicht, denn das feige Pack schlägt nur bei Nacht zu. Da fallen sie über das Vieh von Bauern her — meist reißen sie Hühner und Gänse, manchmal aber auch größere Stalltiere. Besonders die gelben Füchse sind eine Plage. Auffällig an den gerade einmal einen Schritt langen Tieren sind die spitze Form des Kopfes und der buschige Schwanz, den sich die Jäger gern als Glücksbringer an Waffen oder Mützen hängen, manchmal gar vor die Haustüre. Indes kommt solches nicht oft vor, denn der Fuchs ist verschlagen und schlau und nimmt schnell Witterung auf. Beliebt ist die Jagd trotz alledem, bringt doch das hübsche Fell der roten  und blauen Füchse einen hohen Ertrag. Den struppigen Steppenfuchs hingegen jagen nur Bauern, wenn sie's leid werden, dass der Räuber ihnen die fettgemästeten Tiere wegschlägt. Vorsicht aber ist beim Jagen allemal geboten, denn  einem Fuchs soll man nicht nachstellen und darf ihn nur erschlagen, wenn er im Kampf bezwungen wurde. Jene nämlich, welche verstohlen das Weite suchen, sind dem Phexe heilige Tiere.«
—Hesindiane Westfar, Kleine Kunde von den Wilden Thieren, Elenvina, 926 BF


Füchse machen sich in der Regel nur an unterlegene Beutetiere heran, meistens solche, die sich bei irgendeiner Gelegenheit verletzt haben. Die ausgesprochenen Einzelgänger sind für eine Gruppe von Menschen normalerweise nicht gefährlich. Es kann aber vorkommen, dass ein einzelner Mensch von einem Fuchs angegriffen wird, wenn er zu nahe an den Bau des Tieres herangeht. Die größte Gefahr für Menschen geht jedoch von tollwütigen Füchsen aus. Während die Tiere ansonsten nur nachts bis in zivilisierte Gegenden vordringen, um dort Geflügel zu reißen, kommen tollwütige Füchse auch bei Tage vor allem in abgelegene Weiler und greifen alles an, was ihnen zu nahe kommt. Füchse sind äußerst geschickte Kämpfer, und sie bestehen im Kampf durch Wendigkeit und Schnelligkeit. Tollwütige Füchse verzichten sogar ganz auf die Verteidigung und beißen wild und ungestüm um sich. Sie kämpfen bis zu ihrem Tode — ein gesundes Tier hingegen flieht, wenn es keine Chance sieht, den Kampf für sich zu entscheiden.

 
Casperbald von Liegenstedt PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Dramatis Personae

Casperbald von Liegenstedt ist ein Nostrianischer Freiherr der eine verzweifelte Wacht über seine, sowie die Bauern der Nachbarschaft angetreten hat, die im Zuge des Krieges mit Andergast ihr Hab, Gut und existenzgrundlage verloren haben. Im Phex des Jahres 1864 der Unabhängigkeit gelang es ihm, mit Hilfe einiger Helden einen Troßwagen des Andergaster Heeres zu erbeuten. Dies sollte den Liegenstedtern ein Überleben der nächsten Zeit zu ermöglichen. Da die Aussaat allerdings nicht stattgefunden hat, bleibt die Zukunft der Bauern ungewiß.

 
Verbrannte Erde PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Journal

22.-30. Phex im Jahre 1864 der Unabhängigkeit

Die Gefährten erholen sich von ihren Wunden (und von wunden Händen).

Thallian betreibt Forschung uns stösst auf Bemerkenswertes. Der Köhler hingegen scheint dem Wissensdrang gänzlich abgeneigt und setzt auf das Vergessen. Grimmrix beeindruckt selbst durch einfachste Schmiedekunst, Bogumil verheimlicht misslungene Kochkunst. Angor erfährt von Mada's Frevel und erlangt eine überraschende Einsicht.

Der Reichsrichter wird verabschiedet. Ein Brief wird diktiert. Ein Tross der Andergaster Armee schlängelt sich nach Süden. Das Land ist trostlos und verlassen. Das Bauernvolk gezeichnet und wenig hilfsbereit. Eine alte Grenze scheint unerwartet unbewacht.

Und tief im Waldes Dickicht kehrt ein verlorener Sohn nach langen Jahren unerwartet heim. Ob am Ende wohl nur verbrannte Erde übrig bleibt?

 
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