Hoheneych PDF Drucken E-Mail
Das Schwarze Auge - Hintergrund

Hoheneych und Umgebung

Hoheneych und Umgebung

Hoheneych liegt in den ersten Ausläufern des Steineichenwaldes auf einer kleinen Kuppe, die im Südwestrand einen scharfen, vier bis sechs Schritt hohen Abbruch aufweist, während östlich des Dorfes eine kleine Senke liegt, in der der aus den Bergen kommende Bach zu einem kleinen Teich, dem Dorfweiher aufgestaut wurde. Jenseits des Weihers liegt die Feuchte Wiese, auf der die schönsten Blumen wachsen und deren Büsche schon seit Generationen verliebten Dörflern sehr vertraut sind. Westlich und südlich von Hoheneych, am Fuß der Kuppe, breiten sich die Äcker des Dorfes aus, und im Norden ragt der Wald bis an das Dorf heran.

Ein Karrenweg, der vom Ingval (beginnend an der Furt zwischen Kalleth und Eichhafen) an durch den Wald und dann zwischen den Feldern der Dörfler hindurchführt, ist die einzige Verbindung zur Zivilisation. Folgt man dem Weg nach Osten, erreicht man in einer knappen Wegstunde den in einer Senke gelegenen Nachbarort Niedereych, mit dem die Hoheneycher eine uralte Rivalität verbindet: Die Hoheneycher rühmen ihre Eigenständigkeit und den schöneren Dorfnamen, während die Niedereycher stolz darauf sind, im Schatten des 'Burghügels' zu leben, auf dem sich Burg Eychenstoltz (in Wahrheit ein befestigter Wehrhof, dessen Name daher rührt, dass er fast gänzlich aus Holz gebaut ist) erhebt - der Sitz des alternden Grundherrn der beiden Dörfer, Ritter Egbald von Eychenstoltz.