Login
Gerade Online
None| Götterwelt |
|
|
|
| Das Schwarze Auge - Hintergrund | |
|
Darüber hinaus erkennt das Silem-Horas-Edikt weitere mit den Zwölfgöttern verbündete Götter an, jedoch nur als Halbgötter. Der offizielle Rahja-Kult stammt zwar aus dem Güldenland, doch auch die Ur-Tulamiden beteten bereits Radscha Uschtammar an.Im aventurischen Buch Annalen des Götteralters - Vom Anbeginn der Zeiten werden Ingra (Ingerimm), Efferd, Firun, Peraine und Tsa als Kinder der Sumu (Giganten) und die übrigen Zwölfgötter als Kinder des Los beschrieben.
Praios Praios ist der Gott der Gerechtigkeit und des Lichtes. Er herrscht über die Götter und über Alveran, den Götterhimmel. Die Menschen verehren ihn in Gestalt der Praiosscheibe (Sonne) und des Greifen. Die Praioskirche ist die mächtigste der 12 Kirchen und seine Geweihten begegnet man mit äußerster Ehrfurcht, denn niemand ist rein von Schuld. Praios ist ein Feind der Zauberei und Magier, Hexen, Druiden, Elfen werden nicht in seine Tempel gelassen. Die Kirche legalisiert die Herrschaft des Adels mit dem Konzept der praiosgefälligen Ordnung, die besagt, dass jeder seinen von Praios gegebenen Platz in der Gesellschaft hat. Nach dem Tod gehen reine Seelen zu Praios und mehren den Glanz der Praiosscheibe. Moralkodex der Praios-Kirche:
Rondra Rondra ist die Göttin des Sturmes (irdisch: Orkan = aventurisch: Rondrikan) und des Kampfes. Sie wird verehrt als die Schirmherrin der Krieger. Rondras Symbol ist die brüllende Löwin oder das Schwert. Die Naturphänomene Blitz und Donner werden ihr zugeschrieben und als Vorboten eines Krieges gedeutet. Ihre Geweihten halten sich an einen strengen Ehrenkodex, der Fairness und Ehrenhaftigkeit im Kampf vorschreibt und sie dürfen keine Herausforderung ablehnen. Rondra fordert von einem jeden, dass er mit Mut und seinem Leben für das Gute einsteht. Er muss dazu kein Krieger sein. Die ehrenhaften Krieger, die nach ihren Lehren lebten, schart sie nach ihrem Tod um sich. Moralkodex der Rondra-Kirche: Rondra-Anhänger vergelten jede Schmähung ihrer Göttin mit der Klinge, verteidigen ihren Glauben gegen Ungläubige, müssen jeder Herausforderung angemessen begegnen, kämpfen nicht mit ehrlosen Waffen oder auf unrondrianische Weise und dürfen - außer aus Gründen der Ehre oder Gnade - keinem Kampf ausweichen. Sie verteidigen die Zwölfgötterkirche, kultivieren und verbreiten die ritterlichen Tugenden und üben sich selbst in den Kampfdisziplinen.
Efferd Efferd ist der Gott der Meere, des Wassers und der Seefahrt. Der Delphin ist sein Symbol. Efferd ist "verantwortlich" für alle Niederschläge, für die Gezeiten, für die Hochwässer und Sintfluten. Da der Regen in vielen der trockenen Gebieten lebenswichtig ist, wird er nicht nur in Küstenregionen verrehrt. Efferd schafft Leben (Regen in Trockengebieten), er bewahrt es (Hilfe für Schiffbrüchige) und er nimmt es (Fluten, Strudel). Efferds gefällt es, wenn der Mensch Land künstlich bewässert und so aus Ödnis blühende Landen schafft, oder auch wenn er sich mit Schiffen hoch hinaus auf das Meer wagt. Wer Efferd-gefällig lebte, der wird nach dem Tod seine Reise in den allumfassenden Armen Efferds (im Ozean) wohlbehütet beenden und dort Ruhe finden.
Moralkodex Efferd-Kirche:
Travia ist die Göttin des Herdfeuers und der Gastfreundschaft. Sie wird durch die Wildgans symbolisiert. Travia ist es, die jedem einen Ort gibt, an dem er sich sicher fühlen kann. So auch Reisenden, denn alle Wirtshäuser stehen unter ihrem besonderen Schutz. Neben dem Heim ist ihr auch das eheliche Band zwischen Paaren heilig. Wenn man in Travias Namen den Traviabund eingeht, so gelobt man sich Treue bis zum Tod und geht die stabile Bindung ein, die zusammen mit einem Heim für den Weiterbestand des Lebens sorgt. Moralkodex Travia-Kirche: Bescheidenheit, Friedfertigkeit, Gastfreundschaft, Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft, Sittsamkeit und Treue sollen die Anhänger üben, wobei das Gebot der Treue die Zuverlässigkeit einschließt. Die Gebote und Verbote der Travia-Kirche sind bindend und auch andere sollen zu deren Einhaltung angehalten werden.
Boron ist der Gott des Todes, des Schlafes und des Vergessens. Ihm sind die Boronsanger (Friedhöfe) geweiht. Das zerbrochenes Rad ist das Zeichen für den Tod. Der Boronsvogel Golgari, ein schwarzer Rabe, trägt die Seelen der Toten in Borons Reich. Dort werden die Seelen auf Rethon, der Seelenwaage gewogen und wenn sie keine schwere Schuld auf sich lasten haben, wird ihnen der Eintritt in eines der 12 Paradiese gewährt. Boron ist gerecht und unerbittlich, denn jeder muss sterben. Wenn jemand sein Herz erweichen kann, dann ist es seine Tochter Marbo, auch genannt die Schweigsame. Boron ist ebenfalls für die Heilung des Geistes durch das Vergessens, wie auch den erholsamen Schlaf zuständig. Moralkodex der Boron-Kirche:
Hesinde ist die Göttin der Kunst, der Wissenschaft, der Magie und der Alchimie. Die Schlange ist der Hesinde heilig, denn die Göttin soll die Menschen in Gestalt der Schlange den Auftrag gegeben haben, Dere zu erforschen und sie sich Untertan zu machen. Die Aufgabe ihrer Anhänger besteht darin, Wissen und Weisheit zu sammeln, Entdeckungen zu machen, neues zu Erforschen und das gewonnene Wissen an die Menschen zu vermitteln. Die Geweihten versuchen auch den Missbrauch von Magie und Artefakten zu verhindern. Hesinde wird vor allem von Magiern und Gelehrten verehrt. Moralkodex Hesinde Kirche:
Firun ist der Gott des Winters und der Jagd. Dargestellt wird er als Eisbär. Er strafte die ersten Meschen für deren Achtlosigkeit im Umgang mit der Natur mit dem Winter, der seitdem jedes Jahr einmal die nördlichen Gefilde überzieht. Sein Plan, alle Menschen für ihre Fehler zu erfrieren, wurde von seiner milden Tochter Ifirn abgeschwächt und der Zorn des Gottes gemildert. Firun wird um milde Winter angefleht, obwohl er als unerbittlich gilt. Aus diesen Grund richten viele Menschen ihre Gebete an seine Tochter Ifirn, die schon einmal das kalte Herz des Vaters erweichen konnte. Firun hilft dem guten Jäger, der nur nimmt, was er braucht und er straft den, der sich an der Natur vergreift. Moralkodex der Firun-Kirche:
Der Anhänger der Kirche ist ernst und genügsam. Er verzichtet auf jeglichen Luxus und Ausschweifungen. Er jagt nicht dem Gold nach, härtet sich ab gegen Schmerz, Kälte und andere Empfindungen und achtet auf die Einhaltung der Jagdgebote. List und Täuschung lehnt der wahre Gläubige ab.
Tsa ist die Göttin der Geburt und der Erneuerung. Symbolisiert wird Tsa durch die sich immer wieder häutende Eidechse, die als Symbol für die Erneuerung und das Leben steht. Sie wird vor allem von Frauen um Fruchtbarkeit angebetet. Tsa gilt als allem Neuen gegenüber aufgeschlossen und die, die etwas Neues wagen, können auf ihren Segen hoffen. Tsa hütet den Kreislauf des Lebens, schafft neue Tiere und Pflanzen und sorgt so dafür, dass durch Borons Vergehen die Zahl des auf Dere lebenden Wesen nicht abnimmt. Moralkodex der Tsa-Kirche:
Tsa-Anhänger verabscheuen Gewalt und wenden sie grundsätzlich nicht an. Sie rufen ebenfalls nicht zur Gewaltanwendung auf und heißen diese auf keinen Fall gut. Probleme sollen auf eine Art und Weise gelöst werden, bei der kein Schaden angerichtet wird. Waffen aller Art meiden sie. Jede Form der Routine ist ihnen ein Gräuel, sie wechseln häufig Tätigkeit oder Wohnort und selsbt die Lehren der Tsa sind einem immer währenden Wandel unterworfen, denn immer neue Ideen wollen berücksichtigt werden.
Phex ist der Gott der Nacht, der Händler und der Diebe. Er wird als Fuchs dargestellt. Er wird offen nur in seiner Funktion als Schutzpatron der Händler verrehrt, denn nur diese Tempel sind öffentlich. Phex schätzt den ehrenhaften Dieb vor Praios' Gerechtigkeit durch seinen Mantel aus Nacht. Denn wenn Praios helles Auge nichts sieht, da schleichen Phexens Diener los, um Schmuckstücke zu sammeln. Denn Phexens blinkende Schätze fallen manchmal von Alveran auf Dere herab und der Gott sucht Ersatz. Alles, was er und seine ehrlichen Diebe stehlen, schmückt später Alveran. Besonders gewitzte Händler, Diebe und Halunken rettet er nach dem Tod vor Praios strafender Hand und stiehlt ihre Seelen, um sie als blitzende Schätze an den dunklen Nachthimmel zu heften. Moralkodex der Phex-Kirche:
Peraine ist die Göttin des Ackerbaus, der Kräuter und der Heilkunde. Ihr heiliges Tier ist der Storch, weil man früher dachte, dieser versenke mit seinem langen Schnabel die Samenkörner im Boden. Peraine gab den ersten Menschen die Kunde über die essbaren Pflanzen und wie man sie anbauen könne. Sie lehrte sie auch, welche Planzen heilkundig wären. Sie wird hauptsächlich in ländlichen Gegenden von der einfachen Bauernbevölkerung verrehrt und um eine gute Ernte angefleht. In den Städten fungieren ihre Tempel als soziale Einrichtungen zur Bekämpfung der Armut und zur Behandlung von Kranken gegen eine Opfergabe an die Göttin. Moralkodex der Peraine-Kirche:
Ingerimm wird als Gott des Handwerks und des Feuers verehrt. Denn zu Anfangs war das Leben dunkel und unwirtlich und die Menschen fürchteten sich. Da gab Ingerimm ihnen das Feuer, das die Nacht erhellte, die Kälte vertrieb, warme Mahlzeiten bereitete und die Feinde in die Flucht schlug. Die Zünfte, Gilden und alles Handwerk stehen unter seinem Schutz. Seine Symbole, Hammer und Amboss, lassen erkennen, dass ihm die Schmiedekunst besonders heilig ist. Deshalb wird er auch zu großen Teilen von den Zwergen angebetet, die ihm als höchsten Gott, wenn nicht sogar den einzig Wahren ansehen. Die Zwerge verehren Ingerimm als Angrosch und dieser ist der Vater aller Zwerge. Sie nennen sich deswegen auch Angroschim. Moralkodex der Ingerimm-Kirche:
Rahja ist die Göttin des Weines, des Rausches und der Liebe. Sie wird als nackte, auf einer Stute reitende Frau dargestellt. Als die Tiere und Menschen entstanden, da entstand immer Mann und Frau. Aber zu Anfangs wussten sie nicht, was sie miteinenander anfangen sollten. Es war Rahja, die ihnen zeigte, welcher Rausch sich aus der Verschiedenheit gewinnen ließe. Sie kümmert sich heute auch noch um das leibliche Wohl der Menschen und hat somit im Alltagsleben einen recht hohen Stellenwert. Frisch Verliebte, jung vermählte Paare, Kurtisanen und Huren stehen unter ihrem Schutz. Die Tempel der Rahja sind ein Ort der Entspannung und der leiblichen Freude. Sie sind keine besseren Hurenhäuser! Moralkodex der Rahja-Kirche:
Quelle: http://www.augedergasse.de
|




Der Zwölfgötter-Kult ist die weitestverbreitete Religion Aventuriens. Das Pantheon umfasst zwölf Gottheiten. Die feste Anzahl wurde im Silem-Horas-Edikt kodifiziert. Während der Dunklen Zeiten wurde das Zwölfgötter-Pantheon basierend auf güldenländischen Gottheiten (Praios, Efferd, Travia, Boron, Peraine, Rahja) wie auch tulamidischen (Rondra, Phex, Hesinde, Tsa), zwergischen (Ingerimm) und thorwalschen (Firun) Ursprungs festgelegt.


Travia
Boron
Hesinde
Firun
Phex
Peraine
Ingerimm
Rahja